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Dienstag, 25. März 2014

Für den Hafen der Zukunft:

Projektpartner aus Forschung und Industrie tagen am 27. und 28. März 2014 im Windhaus in Bremerhaven


Das Forschungsvorhaben „Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung für den Hafen der Zukunft“ (ArKoH) hat vorrangig die maritime Wirtschaft im Blick, doch seine Ergebnisse lassen sich auch auf andere Branchen übertragen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Projektträger DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) betreut.

Ziel der Verbundpartner ist es, mit dem Fokus auf technische, betriebliche und demografische Entwicklungen Arbeitsprozesse zu analysieren und daraus entsprechende Weiterbildungskonzepte und auch Empfehlungen für die Gestaltung von Arbeit abzuleiten. Dabei setzen sie nicht auf herkömmliche Qualifizierungsmethoden wie zum Beispiel Seminare und Schulungen, sondern auf das Lernen mithilfe von Spielen (Serious Gaming), was effektiv und zudem kostengünstig sowie zeitsparend während der Arbeit eingesetzt werden könne. Anhand realer Situationen lernen die Beschäftigten, Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Spielerisch bauen sie Wissen auf und aus. Die Projektpartner entwickeln ein Konzept für die arbeitsprozessintegrierte Kompetenzentwicklung, erproben es im betrieblichen Umfeld und werten es anschließend aus.

Hierfür bietet der Standort Bremerhaven sehr gute Voraussetzungen  die Forschung und Entwicklung von Anfang an mit der Praxis zu verbinden. Die Entwicklung Bremerhavens in den letzten 10 Jahren zum Industriestandort für den schweren Maschinen und Anlagenbau sowie die vorhandene Basis als Hafen- und Logistikstandort bilden  den Ausgangspunkt für dieses Zukunftsthema. „Ein spannendes Vorhaben  den Hafen der Zukunft auch aus der Perspektive der Arbeitsprozesse und der Mitarbeiterqualifizierung mitzugestalten“, so LSA-Projektleiter Fred Stefan. „Als wissensbasiertes Unternehmen sorgen wir für den Transport von der Theorie in die Praxis in dem wir die Prozesskompetenz  unserer Kollegen einbringen, die z.T.  seit 30 Jahren  im  Hafen und bis zu 10 Jahre in der Windindustrie aktiv sind“ 

Die LSA Logistik- Service Agentur  GmbH gehört seit 2004 zum exklusiven Kreis der neutral und konzernunabhängig agierenden Logistikplanungs- und managementunternehmen in EuropaProjekte durch Logistik beschleunigen, den Unternehmenserfolg unserer Kunden durch Logistikmanagement steigern und als zusätzlichen Wettbewerbsfaktor weiter entwickeln - das bedeutet für die LSA mit ihren Kunden logistisch denken und handeln.  Das Mandat der LSA ist so individuell wie die Unternehmen und die Logistik  selbst. Die LSA arbeitet als  verlängerte Werkbank oder als externe Logistikabteilung eher wie ein Firmenanwalt und versteht sich nicht als Spedition oder Schifffahrtsagentur. In diesem Sinne transportiert die LSA „best practice “ in die Unternehmen, das bedeutet im Dialog mit Ingenieuren, Produktions- und Vertriebsmitarbeitern wird die Logistik von innen heraus gestaltet und mit möglichst wenig Transporten über ausgeklügelte Prozesse im gesamten Geschäftsablauf umgesetzt.